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Aktuelle Meldungen

Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir aktuelle Meldungen unserer Mitglieder und Meldungen in eigener Sache.

28.04.2016 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Prof. Dr. Klaus Schrenk
28.04.2016 Die Kunst ist zurück: Hamburger Kunsthalle eröffnet nach umfassender Modernisierung am 30. April
25.04.2016 Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg trauert um Prof. Dr. Andreas E. Beurmann
13.04.2016 Werke von Pablo Picasso als Dauerleihgabe für die Fondation Beyeler
08.04.2016 Festakt zur Erwerbung des Wandbildes »Familie« von Oskar Schlemmer
29.03.2016 Rubens und Rembrandt in neuem Licht!
23.03.2016 Max Hollein beendet seine langjährige Tätigkeit am Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt
16.03.2016 Fondation Beyeler
04.03.2016 Ein festliches Veranstaltungsprogramm im Mai begleitet vier Wochen lang die neue Präsentation der Sammlung und das umfangreiche Ausstellungsangebot
25.02.2016 Die neue Kunsthalle für Wolfsburg ist eröffnet
17.02.2016 MKG erhält iF DESIGN AWARD für Website „MKG Sammlung Online“
28.01.2016 Hamburger Kunsthalle macht 15.000 Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Kupferstichkabinett über Website weltweit erreichbar
 

 

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28.04.2016
Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Prof. Dr. Klaus Schrenk

Prof. Dr. Klaus Schrenk

Prof. Dr. Klaus Schrenk, Foto: Haydar Koyupinar

Der ehemalige Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Prof. Dr. Klaus Schrenk wird am Mittwoch den 27.April 2016 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, dem sog. Bundesverdienstkreuz, ausgezeichnet.
Klaus Schrenk leitete von 2009 bis 2015 die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit ihren 14 Staatsgalerien in ganz Bayern. Während seiner Amtszeit wurden bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen 74 Ausstellungen in den Pinakotheken und dem Museum Brandhorst realisiert. Er engagierte sich sehr bei der großartigen mäzenatischen Initiative des Pinakotheks-Vereins dank derer gemeinsam mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Sparkassen-Finanzgruppe die bedeutende Sammlung von 9700 historischen italienischen Fotografien des Münchner Sammlers Dietmar Siegert erworben werden konnte.
In seiner Amtszeit wurde das erste Kunstarealsfest gefeiert, die „Schaustelle“ als Interimsdomizil für die 4 Museen der Pinakothek der Moderne gebaut und mit einem fulminanten Programm bespielt. Klaus Schrenk setzte sich besonders dafür ein, dass für die Provenienzforschung 2 weitere Arbeitsstellen eingerichtet werden konnten und er gewann als routinierter „Netzwerker“ wichtige Partner für die Pinakothek der Moderne.
Klaus Schrenk wurde bereits mit dem Nationalen Verdienstorden eines Offiziers der Republik Frankreich dem L'Ordre national du Mérite ausgezeichnet . Mit dem L'Ordre national du Mérite würdigte der französische Staatspräsident die zahlreichen Verdienste, die sich Klaus Schrenk in Wissenschaft und Forschung wie auch im Laufe seiner Tätigkeiten für die Kunsthalle Düsseldorf, das Kunstmuseum Bonn sowie die Kunsthalle Karlsruhe erworben hat.

 

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28.04.2016
Die Kunst ist zurück: Hamburger Kunsthalle eröffnet nach umfassender Modernisierung am 30. April

Unter dem Motto „Die Kunst ist zurück“ wird die Hamburger Kunsthalle am 30. April 2016 nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet. Ermöglicht wurde das Bauvorhaben durch eine 15-Millionen-Euro-Sachspende der von Unternehmer Alexander Otto und seiner Frau gegründeten Dorit & Alexander Otto Stiftung sowie durch Mittel der Freien und Hansestadt Hamburg in Höhe von fast sieben Millionen Euro. Die Modernisierung konnte sowohl im geplanten Budget- als auch Zeitrahmen abgeschlossen werden.

 

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25.04.2016
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg trauert um Prof. Dr. Andreas E. Beurmann

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) trauert um den Hamburger Musikwissenschaftler und Medienmanager Prof. Dr. Andreas E. Beurmann, der am 24. April 2016 im Alter von 88 Jahren verstarb. Mit ihm verliert das MKG einen langjährigen Freund und Förderer des Hauses. Mit dem Kauf eines italienischen Cembalos von 1579 legte Andreas Beurmann im Jahr 1953 den Grundstein für seine inzwischen weltberühmte Sammlung historischer Tasteninstrumente. Um deren Fortbestand zu sichern, überließ er zusammen mit seiner Frau Heikedine Körting-Beurmann im Jahr 2000 einen großen Teil der Sammlung dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Gleichzeitig ermöglichte die Hans Otto Schümann-Stiftung den Bau des nach dem Stifter benannten Schümann-Flügels, in dem über 60 ausgewählte Instrumente dauerhaft präsentieren werden: Cembali, Virginale, Spinette und Clavichorde aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie Hammerflügel, Tafelklaviere und Pianos vorwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst dabei alle Bauformen besaiteter Tasteninstrumente von einem der weltweit ältesten überlieferten Cembali aus dem frühen 16. Jahrhundert bis zum modernen Konzertflügel der Gegenwart und zeichnet damit die Gesamtentwicklung dieser bedeutenden Instrumentengattung nach. Fast alle Instrumente sind zudem spielbar, so dass sich die Klangcharaktere unterschiedlicher Bautypen im Museum in unmittelbarem Vergleich erleben lassen.

 

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13.04.2016
Werke von Pablo Picasso als Dauerleihgabe für die Fondation Beyeler

Eine Gruppe von insgesamt 13 Werken der Anthax Collection Marx ist für viele Jahre als Dauerleihgabe in die Fondation Beyeler gekommen.

Pablo Picasso, Couple à l'oiseau, 1969, Öl auf Leinwand, 130 x 162 cm, Anthax Collection Marx, Dauerleihgabe Fondation Beyeler, Riehen/Basel; © 2016, Succession Picasso / ProLitteris, Zürich

Bei der Erstpräsentation der Dauerleihgabe ab Sonntag, 1. Mai 2016, werden 9 Gemälde von Pablo Picasso aus der Sammlung der Anthax Collection Marx mit weiteren Werken des spanischen Malers aus der Sammlung der Fondation Beyeler gezeigt. Die Ausstellung der rund 20 Werke von Picasso ist bis zum 14. August 2016 zu sehen.

Das beliebte Sujet des weiblichen Porträts aus der Mitte des 20. Jahrhunderts überwiegt im Ensemble der Gemälde, als Beispiel seien hier Tête de femme, 2.12.1939 der Anthax Collection Marx als kongeniale Ergänzung zu Buste de femme au chapeau (Dora), 30.11.1939, aus der Fondation Beyeler erwähnt. Die Leihgaben erweitern so eindrucksvoll den bereits vorhandenen Schwerpunkt von 34 Werken Pablo Picassos der Sammlung des Museums in vortrefflicher Weise. Die Dauerleihgabe besteht aus 9 Gemälden und 2 Papierarbeiten von Picasso sowie Skulpturen von Alberto Giacometti und Constantin Brancusi. Die Arbeiten von Picasso werden zum ersten Mal als Werkgruppe der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Fondation Beyeler integriert die Werke künftig in ihre eigenen Sammlungsausstellungen, sodass sich die Bewohner und Besucher Basels an zusätzlichen Gemälden von Picasso erfreuen können. Die Familie Marx hat die Fondation Beyeler für die öffentliche Präsentation gewählt, weil die Werke zu dem qualitativ hochstehenden Programm des Museums besonders passen. Zudem liegt Riehen nahe dem Geburtsort des Sammlers Dr. Erich Marx, Brombach bei Lörrach, seine Nachkommen haben an Basler Gymnasien ihre Matura gemacht und an der Universität Basel studiert. Die Familie möchte daher mit der seit 2013 verhandelten, öffentlichen Präsentation der Werke der Anthax Collection Marx ihre besondere Verbundenheit mit dieser Gegend Ausdruck verleihen.

 

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08.04.2016
Festakt zur Erwerbung des Wandbildes »Familie« von Oskar Schlemmer

Oskar Schlemmer, Wandbild Familie, ursprünglich im Hause Dieter Keller, 1940, Wachsfarben und Bronzen auf imprägniertem und kreidegrundiertem Nessel, aufgeklebt auf Gipswand, 220 x 450 cm, Staatsgalerie Stuttgart; Umhängung Wandbild Familie; Foto: Staatsgalerie Stuttgart

Es ist geschafft: Oskar Schlemmers Wandbild »Familie« bleibt in Stuttgart! Die Museumsstiftung Baden-Württemberg und die Kulturstiftung der Länder sicherten mit ihrer großzügigen Unterstützung die Grundlage für den Erwerb des letzten Wandbildes Oskar Schlemmers. Mit Hilfe eines breiten bürgerschaftlichen Engagements konnte schließlich die Gesamtsumme aufgebracht werden. Rund 250 Kunstfreunde sind dem Spendenaufruf der Staatsgalerie gefolgt, darunter auch zahlreiche Mitglieder der Freunde der Staatsgalerie.
Gemeinsam ist es nun gelungen, das Werk der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen.
Mit einem feierlichen Festakt am Dienstag, 19. April, um 18 Uhr feiert die Staatsgalerie mit allen Spenderinnen und Spendern gemeinsam die Erwerbung. Nach der Begrüßung durch die Direktorin der Staatsgalerie, Prof. Dr. Christiane Lange, spricht die verantwortliche Konservatorin Dr. Ina Conzen über das Werk und den Künstler Oskar Schlemmer.

Im Jahr 1940 schuf Oskar Schlemmer, bereits 1933 fristlos aus dem Lehramt in Berlin entlassen, dieses innige Bild, das die Sehnsucht nach einer harmonischen Zukunft darstellt. Es ist ein monumentales Werk, das eine Fläche von 247 cm x 410 cm misst und über eine halbe Tonne wiegt. Geschaffen für das Privathaus des Stuttgarter Verlegers Dieter Keller in Stuttgart-Vaihingen, wurde das mit »elementaren Symbolen« arbeitende Bekenntnis des Künstlers 1995 vor dem Abriss gerettet. Ina Conzen berichtet in ihrem Vortrag über die künstlerische Stellung, die das figurativ-abstrakte Wandbild innerhalb des künstlerischen Schaffens von Oskar Schlemmer einnimmt. Einblicke in seine Tagebucheinträge und den Briefwechsel mit Dieter Keller beleuchten Schlemmers verzweifelte Situation als »entarteter Künstler« und die emotionale Bedeutung, die er mit seinem letzten großen Auftrag verband.
Das Werk befand sich seit fast 20 Jahren in Privatbesitz im Ausland und kehrte erstmals zur Großen Landesausstellung Baden-Württemberg 2014 »Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt« nach Stuttgart zurück.

 

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29.03.2016
Rubens und Rembrandt in neuem Licht!

Sanierte Säle in der Alten Pinakothek wieder geöffnet

Enthüllung Rubens

Die Enthüllung von Peter Paul Rubens‘ „Das Große Jüngste Gericht“ (1617); Foto: Nicole Wilhelms

Zwei Jahre den Blicken verborgen, sind in der Alten Pinakothek die Rubens- und Rembrandt-Säle im Obergeschoss (Säle VII bis IX) wieder für das Publikum geöffnet. Noch konnten nicht alle zugehörigen Kabinette eingerichtet werden, doch soll dies bald geschehen. Die drei sanierten Säle präsentieren sich nicht nur in neuem Licht, sondern werden auch in den kommenden Wochen mit neuen Objektbeschriftungen in Deutsch und Englisch versehen.

Nach Ende der Arbeiten im Dachbereich, der Installation von Verschattung, Licht und Sensoren hat die Steuerungstechnik in diesen Sälen die Probeläufe erfolgreich bestanden. Die Staubdecken der Oberlichtsäle sind mit neuem lichtstreuendem Glas versehen, die defekten Fenster in den Kabinetten wie übrigens auch im westlichen Treppenhaus ausgetauscht. Ab sofort also können die Besucher in diesen drei Sälen erleben, wie die Zukunft der Alten Pinakothek aussehen wird: Mit einem besonders in der hellen Jahreszeit wirksamen Tageslichtanteil und einem Kunstlicht, das stufenlos regelbar für gleichbleibende Helligkeit sorgt. Der Unterschied zur schummrigen alten Beleuchtung macht sich derzeit besonders an der Nahtstelle zu den unsanierten Sälen, zwischen Van-Dyck- und Rubenssaal, bemerkbar.

Für knapp drei Wochen bietet die Alte Pinakothek damit eine beachtliche Folge von neun großen Sälen, bevor mit dem 18. April auch die Obergeschosssäle der altniederländischen und altdeutschen Malerei (Säle I–III) in die Sanierung einbezogen werden. Diese vorgezogene Maßnahme wird sicherstellen, dass die energetische Sanierung des Gebäudes Ende 2017 abgeschlossen ist.

Aus den Mitte April geräumten Sälen I–III wird ab Ende Mai/Anfang Juni eine Auswahl altdeutscher, altniederländischer sowie früher flämischer Gemälde im Rahmen der Interimsausstellung »Neue Nachbarschaften III« gezeigt werden; ein Teil der dafür vorgesehenen Gemälde ist bereits jetzt in den östlichen Erdgeschosskabinetten ausgestellt (Zugang durch den provisorischen Museumsshop).

 

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23.03.2016
Max Hollein beendet seine langjährige Tätigkeit am Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt

(Frankfurt am Main, 23. März 2016) Nach über 15 Jahren in Frankfurt am Main beendet Max Hollein seine Arbeit an den von ihm geleiteten Kunstinstitutionen Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt. Hollein wird zum 1. Juni 2016 Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF), der größten öffentlichen Kunstinstitution in Nordkalifornien und mit 1,6 Millionen Besuchern in 2014 am vierthäufigsten besuchten Museums der USA.

Der 1969 in Wien geborene Hollein ist seit 2001 Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt sowie seit Januar 2006 Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Alle drei von ihm geleiteten Kulturinstitutionen haben sich unter seiner Leitung signifikant weiterentwickelt und zählen heute zu den erfolgreichsten Kunstinstitutionen Europas.

Die Fine Arts Museums of San Francisco
Mit ihren beiden Dependancen, dem California Palace of the Legion of Honor im Lincoln Park und dem M. H. de Young Memorial Museum im Golden Gate Park, sind die Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF) die größten öffentlichen Kunstinstitutionen der Stadt San Francisco und zählen zu den bedeutendsten Museen Kaliforniens. Die enzyklopädische Sammlung mit über 128.000 Kunstwerken erstreckt sich über sieben Abteilungen und Sammlungsbereiche mit Schwerpunkten in der amerikanischen und europäischen Kunst. Die FAMSF beschäftigen insgesamt 520 Mitarbeiter und zusätzlich rund 600 volunteers und besitzen einen der umfassendsten Freundeskreise der USA mit über 100.000 Mitgliedern.

 

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16.03.2016
Fondation Beyeler

Coucou Bazar von Jean Dubuffet mit Extra-Aufführungen zu Ostern und in den letzten Ausstellungswochen

Riehen/Basel. Aufgrund des Erfolgs bei den Besucherinnen und Besuchern, zeigt die Fondation Beyeler zu Ostern und jeden Samstag in den letzten Ausstellungswochen 9 zusätzliche Aufführungen von Coucou Bazar, jeweils um 14.00 Uhr. Nach wie vor ist Coucou Bazar auch jeden Mittwoch und jeden Sonntag zwei Mal zu sehen. Die genauen Termine finden Sie weiter unten. Die Coucou Bazar Performance, die im Rahmen der Ausstellung „Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft“ zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt wird, bildet einen der Höhepunkte in Dubuffets Schaffen.

Das Gesamtkunstwerk Coucou Bazar des französischen Malers und Bildhauers Jean Dubuffet eröffnet dem Betrachter ein neuartiges Seherlebnis, indem sich die Leinwand zur Bühne verwandelt. In dieser spektakulären, multimedialen Installation sind Malerei, Skulptur, Theater und Tanz zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk vereint. In der Fondation Beyeler sind rund 60 Bühnenelemente und Kostüme ausgestellt – nur selten wurde Coucou Bazar in dieser Umfänglichkeit öffentlich präsentiert. Insgesamt wurde das grosse Bühnenspektakel nur dreimal aufgeführt: 1973 in New York und Paris sowie 1978 in Turin. Diese letzte Inszenierung wurde in einem Film festgehalten, der auch in der Ausstellung zu sehen ist. Aus konservatorischen Gründen kann Coucou Bazar heute nicht mehr als Ganzes aufgeführt werden. Die zwei fremdartigen und riesenhaften Figuren mit den Namen Neanter und Le Patibulaire, die nach wie vor animiert werden dürfen, vermitteln eine eindrückliche Vorstellung, wie dieses grossartige Bühnenstück gewirkt haben muss.

Einen Einblick in Coucou Bazar liefert Ihnen folgender Clip: http://on.fb.me/1PLMKtB.

Anbei die Übersicht der neuen, zusätzlichen Termine:
Freitag, 25.3.2016 (Karfreitag), 14.00 Uhr
Samstag, 26.3.2016, 14.00 Uhr
Montag, 28.3.2016 (Ostermontag), 14.00 Uhr
Samstag, 2. April 2016, 14.00 Uhr
Samstag, 9. April 2016, 14.00 Uhr
Samstag, 16. April 2016, 14.00 Uhr
Samstag, 23. April 2016, 14.00 Uhr
Samstag, 30. April 2016, 14.00 Uhr
Samstag, 07. Mai 2016, 14.00 Uhr

Die bisherigen Performances, jeden Mittwoch um 15.00 Uhr und 17.00 Uhr und jeden Sonntag um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr werden beibehalten

 

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04.03.2016
Ein festliches Veranstaltungsprogramm im Mai begleitet vier Wochen lang die neue Präsentation der Sammlung und das umfangreiche Ausstellungsangebot

Planmäßig wird die Hamburger Kunsthalle nach der siebzehnmonatigen Bauphase am 30. April und am 1. Mai 2016 mit einem großen Fest wieder eröffnet. Gemeinsam mit den Hamburger Bürger_innen und vielen Gästen von außerhalb möchte das Museum die Neugestaltung des Hauses, die durch eine großzügige Spende der Dorit und Alexander Otto Stiftung ermöglicht wurde, mit einem festlichen und abwechslungsreichen Programm feiern. Das Museum präsentiert sich mit dem wiederbelebten historischen Haupteingang am Gründungsbau, den rundum erneuerten Sammlungsbereichen, die die Kunst aus allen Epochen zeigen, einem repräsentativen Foyer, einem neuen Veranstaltungssaal und attraktiven Serviceeinrichtungen. Zudem werden an diesem Wochenende zahlreiche neue Sonderausstellungen eröffnet. Speziell zur Vorstellung der neuen Sammlungsräume finden im Anschluss an das Eröffnungswochenende im Mai vier besondere Programmwochen statt.
In jeder Woche steht ein anderer Bereich im Fokus, der von einem umfangreichen interdisziplinären Programm mit hochkarätigen Veranstaltungen begleitet, neu zu entdecken sein wird: Den Auftakt macht die Woche zur Sammlung der Gegenwart (3. bis 8. Mai), darauf folgen die Programmwochen zur Kunst der Klassischen Moderne (10. bis 15. Mai), zu den Alten Meistern (17. bis 22. Mai) sowie abschließend die Woche zur Kunst des 19. Jahrhunderts (24. bis 29. Mai).

Am Eröffnungswochenende 30. April/1. Mai ermöglichen spezielle Führungen, exklusiv für die Kunsthalle choreographierte Interventionen, Konzerte, Performances und Filme einen facettenreichen Dialog zwischen den Künsten. Beteiligt sind unter anderem das Bundesjugendballett, das Schauspielhaus, die Hochschule für Musik und Theater, das Thalia Theater und international renommierte Musiker_innen wie Charlie Cunningham, Arianna Savall und Ulita Knaus. Ein nächtliches Kinoerlebnis schafft das Hamburger Künstlerkollektiv A Wall is a Screen mit einem Film-Walk rund um die Kunsthalle. Der Ausstellungsraum Hamburger Kinderzimmer lädt Kinder und Familien zu kreativen Workshops ein und verborgene Schätze des Kupferstichkabinetts können mit QR-Code auf dem eigenen Handy neu entdeckt werden.

Ab dem 30. April zeigt die Hamburger Kunsthalle die erste Retrospektive der Konzept-Künstlerin Geta Brătescu außerhalb ihres Heimatlandes Rumänien anlässlich ihres 90. Geburtstags. HONEY, I REAR-RANGED THE COLLECTION ist eine dreiteilige Präsentation, die sich grundlegenden Erfahrungsbereichen des Menschen widmet, beginnend mit Magie der Dinge. Von der Tücke des Objekts. Mit rund 100 Meisterwerken gibt Zeichnungsräume. Positionen zeitgenössischer Graphik einen umfassenden Überblick über 50 Jahre Zeichnung. Die Präsentation Piranesi. Carceri stellt die frühe und die überarbeitete Folge der Carceri (Kerker) von Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) aus, die aufgrund ihrer großen künstlerischen Virtuosität zu den einflussreichsten Werken der Druckgraphik zählt. Als neues Ausstellungsformat wird der ehemalige Eingangsbereich der Galerie der Gegenwart unter dem Titel Neuland zum Projektraum für zeitgenössische Kunst – erstmalig bespielt von der Künstlerin Haegue Yang. Das neue Projekt Transparentes Museum lädt dazu ein, die Hamburger Kunsthalle mit einem Backstage-Blick zu erleben.

Das neu eingerichtete Museumscafe DAS LIEBERMANN und das Cafe-Restaurant THE CUBE empfangen die Besucher_innen zudem mit einem ausgewählten gastronomischen Angebot.

 

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25.02.2016
Die neue Kunsthalle für Wolfsburg ist eröffnet

Heute Vormittag enthüllte der Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg Klaus Mohrs auf Einladung des Kunstmuseumsdirektors Dr. Ralf Beil in Anwesenheit des Künstlers Stefan Banz die Kunsthalle Marcel Duchamp auf dem Hollerplatz vis-à-vis vom Eingang des Kunstmuseums Wolfsburg.

Bislang gab es in Wolfsburg das Kunstmuseum, den Kunstverein, die Städtische Galerie, die Junge Kunst e.V. und das Kunstschaufenster am Hallenbad. Ab dem 25. Februar 2016 bereichert nun die Kunsthalle Marcel Duchamp als sechste Kunstinstitution die Kulturlandschaft Wolfsburgs.

Ihr Alleinstellungsmerkmal: Sie ist Tag und Nacht - sieben Tage die Woche 24 Stunden durchgehend – für das Publikum geöffnet, zeigt einen repräsentativen Querschnitt an Meisterwerken des 20. und 21. Jahrhunderts und kostet keinen Eintritt.

Ihr Inhalt: 100 Jahre Kunstgegenwart von Marcel Duchamp bis Sonja Alhäuser. Eine große Themenschau vereint auf zwei Geschossen neun Künstler und Künstlerinnen aus fünf Ländern: Marcel Duchamp (F), Meret Oppenheim (CH), Joseph Beuys (D), Dieter Roth (CH), Ed Ruscha (USA), Aldo Walker (CH), Robert Gober (USA), Vik Muniz (BR) und Sonja Alhäuser (D).

Der Clou: Die Kunsthalle Marcel Duchamp, diese Modellarchitektur für ungewöhnliche Einsichten und Blickwinkel, ist gerade einmal einen viertel Kubikmeter groß. Damit ist sie zugleich das wohl kleinste voll funktionstüchtige Museum der Welt.

Konzipiert von den beiden Schweizer Künstlern Caroline Bachmann und Stefan Banz, stand die Kunsthalle Marcel Duchamp seit 2010 in Cully am Ufer des Genfer Sees und zog mit Retrospektiven von Norbert Bisky oder Totalinstallationen von Ai Weiwei die Besucher in ihren Bann. 2013 gab sie einen Sommer lang ein einmaliges Gastspiel auf der Mathildenhöhe Darmstadt vor dem wegen Sanierung geschlossenen Ausstellungsgebäude. Aus diesem Anlass entstanden die oben genannte Werkpräsentation und ein umfangreiches Katalogbuch. Und nun findet eben diese Kunsthalle dank einer großzügigen Schenkung von Caroline Bachmann und Stefan Banz dauerhaft ihre Heimat unter dem hohen Dach des Kunstmuseums Wolfsburg.

 

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17.02.2016
MKG erhält iF DESIGN AWARD für Website „MKG Sammlung Online“

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) erhält den renommierten iF DESIGN AWARD in der Kategorie „Communication“. Ausgezeichnet wird die Webseite MKG Sammlung Online, auf der das Museum seit Oktober 2015 die digitalisierten Bestände seiner Sammlung der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Bei der Entwicklung der digitalen Plattform in Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur outermedia GmbH wurde besonders viel Wert auf die Übersichtlichkeit für die Nutzer und auf die Gestaltung im Corporate Design des MKG gelegt. Diejenigen digitalisierten Bestände, die als gemeinfrei gelten, stehen zudem in guter Qualität zum Download zur Verfügung und dürfen privat, wissenschaftlich und kommerziell genutzt, verändert und mit anderen Inhalten kombiniert werden. „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung der internationalen Design-Experten. Die Nutzer nehmen unsere Sammlung Online des MKG sehr gut an“, so Museumsdirektorin Sabine Schulze. In diesem Jahr wurden 5.295 Beiträge von 2.458 Teilnehmern aus 53 Ländern für die Ausschreibung des iF DESIGN AWARD eingereicht. 1.821 Beiträge aus den Kategorien Produkt-, Kommunikations-, und Verpackungsdesign, Service Design, Professional Concept sowie Architecture und Interior Architecture werden mit dem iF Label ausgezeichnet. 75 Einreichungen erhalten einen der begehrten iF gold awards. Die Preisträger werden auf der iF DESIGN AWARD NIGHT am 26. Februar 2016 in der BMW Welt in München geehrt.

 

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28.01.2016
Hamburger Kunsthalle macht 15.000 Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem Kupferstichkabinett über Website weltweit erreichbar

Die Hamburger Kunsthalle hat ein wichtiges Etappenziel der Online-Stellung ihrer Kunstsammlung erreicht: der wertvolle Bestand an rund 4.000 Altmeisterzeichnungen sowie 11.000 italienischen Druckgraphiken (Einzelblätter und Graphiken aus Büchern) aus dem Zeitraum von ca. 1450 bis 1850 ist ab sofort online zugänglich. Das Besondere an den weltweit zur Verfügung stehenden 15.000 hochwertigen Bilddaten ist ihre Verknüpfung mit den dazugehörigen wissenschaftlich vollständig erfassten Objektdaten. Mit dem jetzt veröffentlichten Umfang, der Erfassungstiefe und der Qualität der Digitalisate nimmt die Hamburger Kunsthalle eine Vorreiterrolle unter den deutschen Museen ein.

Einen großen Gewinn für die Forschung stellt vor allem die digitale Veröffentlichung des kompletten Bestandes an Zeichnungen der deutschen, niederländischen und italienischen Schulen dar: Diese bislang nur in gedruckter Form publizierten Werke von Leonardo da Vinci, Raffael, Albrecht Dürer, Rembrandt und vielen anderen herausragenden Künstlern sind nun erstmals und komplett in Farbe digital zugänglich. Die Bereitstellung der italienischen Druckgraphik eröffnet ebenso breite Zugangsmöglichkeiten zu Werken, die größtenteils bisher nur in Expertenkreisen bekannt waren.

Das Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle zählt mit seinen ca. 130.000 Werken zu den reichsten Sammlungen seiner Art in Europa. Mit der Onlinestellung erreicht die Kunsthalle eine neue Öffentlichkeit und stärkt ihren Stellenwert in der Forschungsgemeinschaft, indem sie den wissenschaftlichen Austausch und die Zusammenarbeit fördert. Neben Wissenschaftlern profitieren von der weltweiten Vernetzung und erweiterten Teilhabemöglichkeit aber auch kunstinteressierte Privatpersonen. Die digitalen Bild- und Objektdaten sind über die Website www.hamburger-kunsthalle.de ohne Registrierung erreichbar und können in hoher Auflösung angeschaut werden. Die Suche nach den Werken ist nach diversen Kriterien möglich, wie zum Beispiel über die Freitexteingabe oder über die Suche nach Künstlernamen und Werktiteln.