Imi Knoebel. 
BILDER


15.07.  bis 03.12.2017
Ausstellung des Monats August 2017

Fishing Yellow I, 2008 
<br>300 x 600,6 x 16 cm
<br>Acryl/Aluminium

Fishing Yellow I, 2008
300 x 600,6 x 16 cm
Acryl/Aluminium
© Imi Knoebel

Adresse:
Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal
Beschreibung:

Imi Knoebels Herkunft ist der Minimalismus, der sein künstlerisches Schaffen von den frühesten Anfängen bis zum heutigen Tag charakterisiert. Seit er Mitte der sechziger Jahre als maßgebender Mitwirkender in den Kreis der jungen Künstler um Beuys eintrat, sind es nur wenige, dafür aber um so grundlegendere Fragen, denen sein Werk nachspürt. So präsentiert die Ausstellung des Skulpturenparks in der oberen Ausstellungshalle „Raum 19“, eine Arbeit Knoebels, die in ihren frühen Fassungen in die ersten Jahre seiner Laufbahn zurückweist und zugleich die Kontinuität in seinem Schaffen verkörpert. Mehrfach ist Raum 19 daher als Schlüsselwerk bezeichnet worden. Beispielhaft zeigen sich hier innerhalb einer Installation die Beziehungen von raumgreifenden Körpern zu flächigen Schichtungen. Es sind die Übergänge und Verbindungen, auch der Werke untereinander, die sich in die Rezeption der Werke Knoebels einschreiben. Dies gilt auch für seine farbigen Tafelbildern, die Knoebel in einer kleinen Auswahl ebenfalls im Skulpturenpark zeigen wird.
In Imi Knoebels über mehr als fünf Jahrzehnte zurückreichendem Schaffen sprechen Material und Farbe über nichts anderes als sich selbst. Frei und unbefrachtet sind auch die Beziehungen, in denen sich die Elemente seiner Installationen in immer neuen Varianten zueinander fügen und seine Werke als Ganzes das Gespräch mit ihrer jeweiligen Umgebung aufnehmen. Von Knoebels „dezidiertem Einlassen auf den Raum“ ist im Zusammenhang mit seinen Ausstellungen immer wieder die Rede. Hier weisen Knoebels Werke weit über über sich hinaus und werden Teil eines Gesprächs der Kunst mit sich selbst, das Imi Knoebel mit jeder Ausstellung in neuen Konstellationen inszeniert. Auch im Skulpturenpark Waldfrieden wird der Künstler voraussichtlich seinem Dialog mit dem Betrachter neue Impulse hinzufügen.

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